Autor: Tsairen
Datum: 16.05.2006


Alles begann im Frhjahr 2003.
Damals war ich sehr aktiv in einem kleinen Forum im Internet ヨ aber ich war nicht nur bekannt durch meinen Moderator- T¦tigkeit, sondern auch wegen meinen kleinen Geschichten, und bekam fr diese immer nette Kommentare von einige Bekannten. Doch einmal schrieb mir ein unbekannter Teilnehmer ヨ mit einem kleinen Rechtschreibfehler ~ er bat um トVモortsetzung. Damals empfand ich das sehr amsant und habe ihm gleich geantwortet und so sind wir ins Gespr¦ch gekommen und schrieben uns nun fast t¦glich ~ ich suchte f￶rmlich nach Grnden ihm zu schreiben, denn ich freute mich aus ganzem Herzen ber jede Zeile, die er mir als Antwort schickte.
Eines Tages machte er den Vorschlag, dass man sich doch anrufen k￶nnte, ich stimmte zu und schlie￟lich sprachen wir mehrere Stunden miteinander. Da es allerdings zu teuer sich unter der Woche anzurufen, blieb uns nur das Wochenende und ganz am Anfang nur Sonntag. Er rief immer kurz vor Mitternacht an und manchmal dauerte es acht Stunden bis wir wieder auflegten. Ich genoss es ヨ seine beruhigende Stimme, seinen angenehmen Humor und seine intelligenten Antworten. Schnell begannen wir uns zu vertrauen und redeten ber sehr private Dinge.
Schlie￟lich verabredeten wir uns, was nicht so leicht war, wie es m￶glicherweise klingt: Er wohnte in Baden- Wrttemberg und ich in Sachsen.
Als wir schlie￟lich ein geeignetes Wochenende fanden, begann die Vorfreude immer mehr zu reifen.
Ich hatte mir extra fr Freitag von meinem damaligen Job frei genommen, um ihn abzuholen und dann noch genug Zeit zu haben, damit ich fr meine anstehende Reise planen und packen konnte.
Doch es kam etwas anders: schon am Donnerstag war eine Nachricht auf dem AB ヨ er w¦re schon Dresden und wrde auf mich warten. Doch sie wurde schon drei Stunden frher darauf gesprochen. Also stieg ich so schnell wie m￶glich in den Zug Richtung Hauptbahnhof ヨ und tats¦chlich: da war ER! Etwas verzweifelt, da er geglaubt hatte ich h¦tte ihn versetzt, aber doch froh mich schlie￟lich zu sehen. Fr mich war auf den ersten Blick klar: diesen Mann wollte ich ヨ und keinen anderen!
Wir verlebten ein wundersch￶nes Wochenende, doch schlie￟lich mussten wir uns trennen, denn ich musste nach Berlin und schlie￟lich nach England, so dass mir keine Zeit fr ihn blieb.
In den n¦chsten Wochen rief ich sooft wie m￶glich an, was mich aufgrund der hohen Handyrechnung fast in den Ruin trieb.
Hinzu kam noch, dass wir beide zu sehr gebunden waren, wegen unserer Besch¦ftigungen, so dass wir uns nur sehr selten sehen konnten.
Doch wenn wir uns trafen, verliebten wir uns immer wieder in den anderen neu.

Leider ging die Beziehung aufgrund der gro￟en Entfernung in die Brche, doch wir haben noch immer Kontakt und bauen langsam eine sehr gute Freundschaft auf.
Unsere gemeinsame Zeit, war eine der sch￶nsten in meinem Leben und sie wird immer in meinem Herzen bleiben.


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