Autor: Anibuny
Datum: 13.05.2005


Als ich vor etwa drei Jahren von meinem Heimatort wegzog um in Hamburg meine Lehre als Krankenschwester zu machen, hinterlies ich dort alles war ich mir auf gebaut hatte. Mein Freundeskreis, samt Freund mit dem ich ber drei Jahre eigentlich glcklich zusammen war und meine Familie. Ich wollte ganz von vorne anfangen. Bis auf den Kontakt zu meiner Cousine und ihrem damals 1 1/2 j¦hrigen Sohn, den sie mit 18Jahren bekommen hatte, lies ich alles hinter mir.
Als ich meine Ausbildung nach zwei Jahren frhzeitig beenden konnte war ich darber sehr froh. Ich bekam gleich einen Anstellung in der Uni - Klinik. Die Zeit in der Ausbildung hab ich mich sehr ver¦ndert ,neue Haarfarbe, Kontaktlinsen und ein paar Kilo weniger als zu vor.
In dem ersten Urlaub den ich dann hatte fuhr ich das erste mal seit einem Jahr wieder nach "Hause"! Mein Cousine war froh als ich ihr am Telefon erz¦hlte das ich das Wochenende zu ihr kommen wrde. Ich hatte mir vor kurzem erst ein neues Auto gekauft, ein dunkel blauen BMW.
Gerade von der Autobahn runter, musste ich erst mal tanken. An der Tankstelle wollte ich gerade bezahlen gehen, als so ein Idiot wie ein Bekloppter auf dei Tankstelle fuhr und nur ein paar Zentimeter vor mir zum stehen kam. Der Fahrer stieg aus dem blauen Suzuki aus und sagte zu mir: "Es tut mir leid ich hab sie gar nicht gesehen!" "Das hab ich gemerkt! Ist ja nichts passiert!" Dann ging ich rein, kaufte mir noch was zu trinken, Kaugummis und was zu lesen und ging dann bezahlen. Als ich an der Kasse stand, stand der Raser wieder hinter mir. "Ich kann mir nicht helfen aber ich glaube sie schon mal gesehen zu haben!" "Was besseres ist ihnen jetzt wohl nicht eingefallen was?" sagte ich ohne mich zu ihm um zu drehen. "Das h￶rt sich jetzt an wie ne dumme Anmache das wei￟ ich selber mir ist aber trotzdem so. ... Darf ich fragen wie sie hei￟en!" "Das drfen sie, aber ich werde ihnen nicht darauf antworten!" Ich war endlich dran mit bezahlen, danach ging ich langsam an ihm vorbei. Er roch an mir das konnte man h￶ren und grinsend ging ich aus der Tankstelle. Ich schmiss die Sachen auf die Beifahrer Seite und machte gerade die Tr zu als er pl￶tzlich vor meinem Wagen stand. "Was den nun noch?" fragte ich schon genervt. "Wenn ich ihnen meinen sage erfahr ich dann auch ihren?" "Nicht unbedingt! Sie k￶nnen es ja mal versuchen!" "Okay ein Versuch ist es mir wert! Ich hei￟e Danile ...! Und Sie?" "Okay wenn ich sie dann los bin! Ann!" mein richtigen Namen hab ich in Hamburg nie benutz den Spitznamen hab ich seit dem ersten Tag da. "Aber das ist doch nicht ihr richtiger Name oder?" "Nein aber das ist mein Spitzname mit dem mssen sie sich zufrieden geben!" "Aber eine Sachen noch bitte!" sagte er und kam dichter. "Lassen wir das Sie doch bitte sein okay?" "Meinet wegen!" ich lies den Motor an. "werd ich sie wieder sehen?" "Klar Dani!" sagte ich und fuhr los. Ich kannte Daniel noch von frher. Gleich als ich das Auto gesehen habe war mir klar wer das ist. Als ich von der Tankstelle zu meiner Cousine fuhr blieb er die ganze Zeit hinter mir. Um ihn etwas zu verwirren fuhr ich erst noch zu einer anderen Freundin sagte da schnell mal Hallo und fuhr dann zu ihr. Den ersten Abend kamen wir aus dem erz¦hlen nicht mehr raus. Bis morgens um drei haben wir geredet. Nach dem Frhstck sind wir einkaufen gefahren und noch so ein bisschen durch die Gegend. Ich hatte ihr von der Begegnung mit Daniel erz¦hlt und wir haben uns berlegt das wir ihn etwas ¦rgern wollen. Also schrieb ich ihm eine SMS. >Na du! Hab deine Nummer von einer Freundin. Hast nicht mal Lust dich mit mir zu treffen? Gru￟ ANN< prompt antwortet er: >klar! wo?< >Mir egal! Kann dich ja abholen und wir fahren etwas durch die Gegend! Vielleicht ein paar Stadtrunden?< Als ich noch kein Auto hatte und noch zu "Hause" gewohnt habe, haben wir das Abends oft gemacht einfach ein paar Stadtrunden gefahren und geredet! >Soll ich dir sagen wo ich bin oder findest du mich so?< >Wenn du zu Hause bei deinen Eltern bist finde ich dich!< >Okay ich bin zu Hause! Wann bist du hier?< Als er das geschrieben hatte machte ich mich auf den Weg, ich brauchte nur mit dem Auto um den Block fahren, frher haben meine Cousine und ich immer in sein Fenster geguckt um zu sehen ob er da ist. >Bin da!< Er kam verwundert nach drau￟en und setzte sich zu mir ins Auto. "Okay jetzt will ich es aber wissen! Wir kennen uns also doch oder?" "Oh ja! Das tun wir!" "Und woher?" Ich whlte an der Ampel in meiner Handtasche und suchte nach meinem Portmonee, das drckte ich ihm in die Hand und sagte: "Guck rein da findest du dein Antwort." Im zweiten Fach war ein Foto von mir und dem Kleinen meiner Cousine, bevor ich weg gegangen bin. Ihm bleib der Mund offen stehen. "Das glaub ich nicht!" "Warum nicht?" "Du siehst jetzt total anders aus, um nicht zu sagen toll aus. Danke! Du solltet jetzt mal dein Gesicht sehen!" Wir fuhren um her und ich erz¦hlte ihm alles m￶gliche was in der letzten Zeit so passiert ist bei mir. Zwei Jahre ist eine lange Zeit. Wir trafen uns dann Abends bei meiner Cousine. Die zwei Tage verbrachten wir vier(mit ihrem Sohn) zusammen. Am Sonntag Abend bin dann wieder los gefahren, darauf die drei Wochenenden musste ich voll durch Arbeiten und in der Woche hatte ich immer nur einen Tag frei das h¦tte sich nicht gelohnt zu ihnen zu fahren. Als ich gerade eine harten Frhdienst hinter mir hatte und nur noch in meine Badewanne wollte klingelte es gerade als ich zur Tr rein bin. Es waren Daniel und meine Cousine. Die beiden wollten mal gucken, wie ich so lebe. Na ja auf jeden Fall, haben die beiden es dann ab und zu gemacht wenn ich absolut nicht konnte oder auch nicht wollte, mich noch ber eine Stunde in mein Auto zu setzten und zu fahren. Nach drei Monaten tauchte Daniel mal alleine bei mir im Krankenhaus auf und meinte er msse mit mir reden, da ich so wieso gleich Feierabend gehabt h¦tte schickte ich ihn ins Schwesternzimmer, bis ich die ᅵbergabe beendet hatte. Danach sind wir dann zu mir gefahren. Wir haben was getrunken, haben Fernsehen geguckt, haben geredet, haben uns das erste mal geksst und auch das erste mal mit einander geschlafen. Am n¦chsten Morgen war er weg, als ich aufwachte, und ich war froh darber. Ich hab mich dann eine Weile nicht mehr bei ihm gemeldet und er sich auch nicht bei mir, nach dieser Nacht bin ich erst drei Wochenenden darauf wieder zu meiner Cousine gefahren, er hatte ihr gesagt das er bei mir war aber nicht was zwischen uns war. Sie hatte ihm nicht erz¦hlt das ich kommen wrde, als so kam er nach dem Training wie immer Freitags lang. Er hat nicht schlecht geguckt als er mich in der Kche sitzen sah. トWas tust du den hier?モ トIch besuch euch!モ トDas hei￟t du h¦ttest dich noch gemeldet um mir zu sagen das du in der Stadt bist?モ トJa!モ トIch glaub dir nicht!モ トOkay!モ Auf einmal kam von meiner Cousine der Sohn in die Kche und weinte: トMama!モ トWas den los Schatz?モ トIch hatte einen schlimmen Traum!モ Sie nahm ihn auf den Arm und ging mit ihm in sein Zimmer. トTut mir leid das ich nicht da war als du aufgewacht bist!モ トUnd warum warst du nicht da?モ トWarum hast du mir nicht gesagt das es dein erstes mal war!モ Da musste ich schlucken. トIch wusste nicht wie!モ gab ich dann ehrlich zu. トBist du deswegen abgehauen?モ トNein ich w¦re gerne mit dir aufgestanden noch sch￶n Frhstck gegessen und dann wieder ins Bett, aber ich musste arbeiten! Da ich um fnf auf der Arbeit sein musste bin ich kurz vor halb vier bei dir los gefahren!モ トAchso!モ トAber das mit dem Frhstck k￶nnte man doch nachholen oder nicht?モ トJa k￶nnte man!モ トDas h￶rt sich an wie ein Aber!モ トDa ist aber keins!モ Meine Cousine kam wieder. トNa ist er eingeschlafen?モ トJap! Und was hat heute noch vor?モ トIch will noch in die Disco mit ein paar M¦dels aus meiner alten Arbeit!モ トBei einer von denen werde ich auch schlafen! Ich komm morgen Frh wieder her und dann k￶nnen wir ja shoppen fahren!モ トUnd der kleine?モ トDen kannst du doch Daniel anvertrauen! Dafr hat er dann was gut bei mir!モ トJa ist kein Problem!モ トOkay!モ Ich ging dann, in der Disco war nicht all zu viel los machte aber trotzdem Spa￟. Ich war gerade am tanzen als mich jemand von hinten umarmte, in diesen Armen drehte ich mich um und Daniel stand vor mir. トHI!モ トHey!モ Wir haben den ganzen Abend getanzt und am n¦chsten Morgen bekam er dann auch sein Frhstck.

Jetzt sind wir seit ber einem Jahr zusammen, ich h¦tte nie gedacht das eine Fernbeziehung was fr mich ist, aber es klappt gut.


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