Autor: daopan
Datum: 11.06.2004


Also als erstes, die Geschichte ist nicht real (wegen Deiner Lovestory) sondern fiktiv, auch wenn einige Elemente real passierten ... aber vieles eben ausgedacht. Wenn es eben wirklich passieren sollte, dann l￶sche nachfolgende fiktive Geschichte.

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Ich ging mit Ismail ins Fritz und redeten ber Kampfsport und -Training, Disko und auch ber M¦dchen, w¦hrend wir auf die Bedienung warteten
Er erz¦hlte mir wie er mit M¦dchen redete, aber auch ber den Ekel empfand ber manche die ihn alkoholisiert ansprachen und mit einigen seine Spielchen spielte wie ich meine, weil er sich verstellt.
トDa ist sie!モ sagt er und deutet mit dem Ausdruck seiner Augen an das sie hinter uns am Tresen war.
Ich drehte mich um, aber sagte dann gleich leise: トAus der Entfernung kann ich schlecht beurteilen, ob sie sch￶n oder attraktiv ist.モ
トSie hei￟t Monique und arbeitet auch im Lascaux und Apex.モ erz¦hlt er weiter.
Die Bedienung kam an unseren Tisch heran, ich merkte es an einer Bewegung im Augenwinkel des linken Auges und drehte mich herum.
Sie kam zwischen zwei Tischen hindurch zu unseren Tisch.
トWas kann ich euch bringen?モ fragte sie.
Ismail sagte: トIch will ein Bauernfrhstck, zwei Spiegeleier und Tee.モ
Recht seltsam dachte ich, Tee zu Spiegeleiern, aber das liegt wohl der Art wie er aufgewachsen ist, er kam als kleiner Junge aus der Trkei.
Sie drehte ihren Kopf zu mir um.
トUnd was m￶chtest du?モ fragte sie mich mit einem L¦cheln und sehr aufmerksam wirkenden Augen. Sie ist eine sch￶ne Frau, da hat er recht.
トIch h¦tte gern Honigmilch.モ sagte ich.
Sie grinste merkwrdig neugierig: トWas ist das?モ
トWarme Milch mit Honig.モ erwiderte ich nerv￶s l¦chelnd.
トAchso, klar.モ sagt sie lachend. トKlein oder Gro￟?モ fragt sie noch.
トGro￟ w¦re klasse.モ sage ich leise.
トNichts zu essen?モ fragt sie mich.
トNein danke, ich habe nachher noch eine sportliche Bet¦tigung vor.モ sage ich.
トOk, die Bestellung kommt gleich!モ sagt sie freundlich und geht zum Tresen, wo sie etwas in den Kassen-PC eingibt und danach geht sie in die Kche.
トNa, Jens was meinst du?モ fragt Ismail.
トJa, sie ist eine wundersch￶ne Frau.モ sagte ich l¦chelnd. トIch wrde lgen, wenn ich nicht gerne so eine Freundin haben wrde, nur allein um ihr sch￶nes L¦cheln und die Augen zu sehn.モ
Wir redeten weiter und dann hielten wir inne, weil sie mir die Milch mit Honig und seinen Tee brachte. トDein Bauernfrhstck kommt gleich.モ sagte sie und ging zurck um den Rest zu holen.
Ich ￶ffnete den eingepackten Honig und lasse ihn z¦hflssig in die Milch flie￟en, l￶ffele ihn aus der Verpackung und rhre ihn in der Milch.
Den L￶ffel beiseite gelegt lege ich meine H¦nde w¦rmend an die gro￟e Tasse.
トIch will sie ansprechen.モ sagt er トAber wie soll ich es tun.モ
トWas fragst du mich, ich habe noch weniger Erfahrung als du, auch wenn du viel jnger bist als ich bist.モ sagte ich.
トSei kurz still, sie kommt!モ sagt er leise.
Sie kommt an den Tisch und stellt das Essen an sein Platz.
トBitte sehr, la￟ es dir schmecken!モ sagt sie und geht zum Tresen zurck.
トDu wei￟t doch wie man sich ausdrckt!モ sagt er mir.
トSei einfach h￶flich und verst¦ndlich.モ erwidere ich. トMache Witze, sei hilfsbereit und bedr¦nge sie nie.モ
Er stimmt er zu, da￟ es wohl das Beste w¦re und wir sprechen weiter.
Als er halb fertig ist mit seinem Essen und ein Bissen an einem der beiden Spiegeleier getan hatte sagt er mir: トIch spreche sie gleich an, ich geh nur eben meine H¦nde waschen.モ
Er steht auf und geht zum Tresen und fragt sie: トWo kann ich meine H¦nde waschen?モ
Monique sagt: トUnten sind die Toiletten, da kannst du deine H¦nde waschen.モ
Ich mu￟te fast lachen und verkniff es zu einem Grinsen.
トOk, danke.モ sagte Ismail und ging die Treppe herunter.
Oh Ismail, das war dein erster Fettnapf dachte ich. Darauf h¦ttest du auch selber kommen k￶nnen.
Ich w¦rmte mich an der Tasse und drehte mich Richtung Tresen, als ich merkte da￟ jemand zum Tisch kommt. Mein schmunzelndes L¦cheln immer noch leicht auf meinem Gesicht erkenne ich Monique.
トKann ich schon etwas abr¦umen?モ fragt sie.
トHmm...モ ich dachte nach. トDie Spiegeleier wrde ich nicht essen, weil sie mir zu glibbrig sind.モ
トDu meinst ich kann es schon mal abr¦umen?モ fragt sie weiter.
トNa ja, eigentlich schon, aber bei ihm Zuhause sind die Spiegeleier genauso.モ sagte ich grisend in meinem kleinen Vorwurf und sie lachte so s￟. トWarte lieber noch damit.モ
トOk!モ sagte sie, immer noch dieses L¦cheln im Gesicht und ich reagierte mit einem glcklichen L¦cheln ヨ sie ging zum Tresen zurck.
Ich sah ihr nach und trank weiter an meiner Mich.
Ismail kam die Treppe hoch und ging gleich zu Monique an den Tresen.
トMonique? Kann ich dich kurz sprechen?モ fragt er sie vorsichtig.
Ich sah zu ihnen hin, Monique hatte wieder dieses L¦cheln und fragt scherzhaft: トᅵber Spiegeleier?モ
Oh Gott dachte ich, mu￟te lachen und drehte mich zum Fenster um es zu verbergen.
Ganz perplex kommt Ismail an den Tisch und setzt sich verwirrt hin.
トIst hier irgendwas passiert?モ fragt er.
トMonique kam vorhin an den Tisch und fragte ob sie etwas abr¦umen k￶nnte. Ich sah auf dein Essen und sah deine Spiegeleier. Ich sagte, da￟ ich die so nicht essen wrde, aber da￟ sie bei euch Zuhause genauso glibbrig sind und du sie vielleicht doch noch i￟t.モ sagte ich grinsend. トUnd sie hat gelacht.モ
トDu hast mich l¦cherlich gemacht!モ sagte Ismail.
トAch nimm doch nicht alles so ernst. Sie hat gelacht und ich habe genossen, wieso hast du nicht auch Freude daran?モ frage ich und merke sein Stolz ist verletzt.
トWeil es auf meine Kosten war.モ erwidert er mit verkniffenen L¦cheln.
トDann entschuldige ich mich, sorry. Ich dachte du kannst es genie￟en sie l¦cheln zu sehen ... oder lachen. Als Auslachen empfand ich es jedenfalls nicht.モ sagte ich.
Wir redeten noch etwas, aber sein Apetit ist wohl vergangen, denn er a￟ kaum von dem was vor ihm lag.
トKannst du mir 10 Euro leihen?モ fragte mich Ismail: トIch m￶chte so tun, als wrde ich dich einladen.モ
Ich finde es l¦cherlich, aber ich gebe ihm das Geld. Leider nicht so super geheim und versteckt wie er es sich gewnscht h¦tte und sage sehr leise zu ihm: トIch finde das l¦cherlich. Wieso versuchst du sie zu t¦uschen? Du l¦dst mich zum Schein ein und hast schon Geldprobleme. ᅵberlege doch mal genau.モ
Er sah mich an, aber schien nicht genau hin zuh￶ren. Er nahm das Geld.
Ich sagte weiter: トJemand fragt dich ᄡl¦dst du mich ein?`, Monique beispielsweise und du hast kein Geld ... das w¦re doch peinlich. Spare und mache es ehrlich mit den Mitteln die du hast. Denn sonst setzt du dich irgendwann unter Druck.モ
Er ging direkt zur Kasse, wo Monique stand.
トIch will zahlen.モ sagte er und an der Ausgangstr drehte mich zu ihnen um, beobachtete Moniques Augen.
トFr euch beide?モ fragte sie und sah kurz zu mir.
トJa, ich lade ihn ein.モ sagt er.
Ich zeigte nur ein kleines L¦cheln bei seinem Ausspruch: トIch geh schon mal raus, tsch￟!モ - ich drehe mich wieder und gehe raus.
Ich setze mich drau￟en auf eine der Stufen hin, wo links daneben Wasser herunter pl¦tschert. Wartend sp¦he ich in die Ferne, sehe zum Himmel und beobachte mein Umfeld, Leute, Hunde,V￶gel und die Pflanzen. Ich lehne mich zurck, schlie￟e meine Augen und lausche den Pl¦tschern ... und anderen Ger¦uschen.
Nach einigen Minuten steht Ismail hinter mir und sagt: トKommst du?モ
Ich stehe auf und gehe neben ihn her.
トIch habe aber nicht mehr viel Zeit, in einer Stunde fahre ich nach Hause.モ sage ich zu ihm.
トWieso denn?モ Fragt er.
トWeil morgen arbeiten mu￟ und leider ist es eine sehr lange Fahrt.モ
Nach einer Stunde, dir wir sinnlos vor dem Fernseher verbrachten, ohne da￟ ich ein Wort oder dessen Inhalt verstand ... trkisch ist eben nicht meine Sprache, verabschiedete ich mich.
トSo , ich mu￟ dann los.モ sagte ich. Er brachte mich noch zur Tr und reichten uns die H¦nde zum Abschied.
トTsch￟, bis n¦chstes Mal!モ sagte er.
トVielleicht komme ich in zwei Wochen, mal sehen.モ erwidere ich. トTsch￟!モ

Nach drei Wochen fuhr erst wieder nach Dannenberg, weil da dann auch wieder Doppeldecker in der Disko ist. Als ich schlie￟lich in dort bin bringe ich Ismails Bruder zum Fu￟ball.
トIch wei￟ wo Moniqueᄡs Mutter wohnt. La￟ uns mal sehen ob dort Moniqueᄡs Auto steht.モ sagt er. Er hatte mir mal erz¦hlt, da￟ sie jetzt nahe Hannover und eine Ausbildung zur Krankenschwester macht. Wenn sie dann hier ist, dann ist sie meist bei ihrer Mutter. Wir fuhren also die Richtung, wo er mir sagte und lotste mich dort hin.
トIhr Auto ist nicht da.モ sagte er. モSchade.モ
トAch ich sehe mal zwischen den ᄡGaragenreihen`.モ sage ich und als ich ihr Auto sah, erinnerte ich mich an das was Ismail mir einmal gesagt hatte. Sie wurde frher von ihrem Vater mi￟handelt, genauso ihre Mutter und sie sind hergezogen, damit sie der Vater bzw. Mann nicht findet.
トSie ist da!モ freut sich Ismail.
Ich lasse kein Laut von mir, denn ich habe ein schlechtes Gewissen. Wenn sie so leicht zu finden ist, weil es eben manche Plapperm¦uler gibt, die reden ohne nachzudenken, dann ist einiges vorprogrammiert. Ich hoffe ihr Vater taucht nicht auf und mi￟handelt sie ヨ lange kenne ich Monique nicht, aber sie wird mir wichtiger je mehr ich ber sie erfahre, egal ob positiv oder negativ ... ich glaube irgendwie an das Gute bei ihr. Ist es nur Sympathie oder mehr.
Wir fahren wieder zurck und trainieren im Fitne￟club, sp¦ter jogge ich und lege mich recht frh schlafen. Ich stelle den Wecker auf 7 Uhr, weil ich fr die Tanznacht noch Kondition tanken und mich entkrampfen will ヨ wegen meiner sitzenden Arbeit habe ich immer Verspannungen.

Es ist Samstag morgen und ich stehe auf.
Lascauxzeit!!! Heute ist Doppeldecker und ich freue mich riesig darauf ヨ endlich wieder mal tanze ohne Ende. Abends um kurz vor 23 Uhr gehen wir hinein und setzen uns erstmal hin, warten bis es voller wird und etwas passiert, vielleicht jemanden trifft. Ich schweife mit meinem Blick durch die Menge von Leuten und sehe jemanden, der aussieht wie Monique. Allerdings bin ich mir nicht ganz sicher, weil es gut zehn Meter entfernt ist und bei dem leichten Dunst der Zigaretten ist es nicht klar zu erkennen.
Ich sto￟e Ismail leicht an und zeige in ihre Richtung: トIst das Monique?モ
トNein, bestimmt nicht!モ sagt er, aber er versichert sich noch weiter. Ist sie es nun, oder doch nicht?
Die Zeit vergeht und es wird voller und voller - トIch geh mal an die Tanzfl¦che und hoffe, da￟ auch mal gute Lieder kommen.モ sage ich zu Ismail.
トBleib doch hier. Trink einen Schluck!モ sagt er zu mir und h¦lt sein Glas mit KiBa zu mir.
トDu wei￟t doch, ich mag den Bananensaft nicht.モ sage ich und drehe mich leicht genervt um, gehe zur Tanzfl¦che.
Die Tanzfl¦che ist recht klein und manchmal berfllt. Ich ¦rgere mich immer ber sehr gro￟e massige Leute, die nicht merken ... es gibt auch kleine Leute. Manche von den tanzen ohne Rcksicht oder blind und ich stelle mich das eine oder andere Mal dazwischen und zeige den トGoliathsモ es gibt auch Grenzen, wenn ich sie blocke.
Es ist seltsam, ich wrde so etwas sonst bestimmt nicht machen, aber hier ja ...wieso frage ich mich. Vielleicht weil ich nur fr￶hliche Leute um mich haben will?

Es rempelt mich jemand derbe an und ich drehe mich um.
トSei bitte etwas vorsichtiger!モ sage laut ich zu ihm.
Er guckt grimmig, aber sagt nichts.
Nach einer Weile rempelt er mich erneut an.
Ich drehe mich wieder zu ihm.
トH￶r auf oder ich h￶re einen Trsteher!モ sage ich ¦rgerlich und laut.
Er grinste verschmitzt und grimmig.
トIch kenne die Trsteher!モ sagt er mir selbstbewu￟t.
トNa und? Ich glaube er will lieber seine Arbeit behalten, als unn￶tigen ᅣrger zu bekommen.モ sagte ich laut, mit konzentriertem Blick in seine Augen.
Ich wei￟ nicht was er dachte, aber vielleicht ja, da￟ er mich nicht verarschen k￶nne ヨ wer wei￟.
Ich tanzte lang und schnell. Zeitweise tanzten mehrere M¦dchen um mich herum und fhle mich seltsam. Tanze ich so gut oder was? Jedenfalls ist es ein sch￶nes Gefhl und ich grinse ab und zu glcklich in die Menge.

Gegen 4 Uhr morgens kommt Ismail mit seinem Bruder Ibo zu mir auf die Tanzfl¦che.
トWir mssen nach Hause, f¦hrst du uns?モ fragt Ismail.
Ich nicke und wir gehen durch die Menge zum Ausgang.
Am Auto angekommen schlie￟e ich die Tr auf und lasse sie einsteigen. Wir fahren los.
トEs war doch Monique!モ sagte Ismail. Dacht ich mir doch.
トIch habe einen Freund getroffen, ein Exfreund von ihr.モ begann er, トEr erz¦hlte mir, da￟ er von ihr verlassen wurde, als sie ihn erwischte wie er untreu war.モ - geschied ihm ganz recht dachte ich mir.
Ismail erz¦hlte weiter: トEr fragte sie mal der wievielte er sei, mit dem sie geschlafen hatte. Sie sagte er w¦re der achte. Er sagte, da￟ ihm ein Gedanke von Ekel kam.モ
Ibo auf der Rckbank sitzend: トDas ist ja eklig! ᅣ¦¦¦h!モ
Ich nur im Stillen meinen Teil dazu, denn wollte in diesem Moment nicht die Lust am Tanzen verlieren, denn ich wrde noch einmal hinfahren.
Nein, ich mu￟ doch meinen Senf dazu geben.
トIsmail? Stelle dir mal du h¦ttest ber einen Zeitraum einige Beziehungen gehabt, aber die eine Frau war untreu und du trennst dich. Die Weiteren sind ebenso untreu und jedesmal trennst du dich von ihnen.モ sagte ich.
トBist du also dann ein Playboy, also eine m¦nnliche ... ich hasse dieses Wort ... Schlampe, weil du acht Beziehungen gehabt hattest? Soll Monique denn mit einem zusammen leben und treu sein der Seitensprnge macht noch und n￶cher? Fast glaube ich da￟ du denkst Frauen haben weniger Rechte als M¦nner...モ
Er sagte noch einiges, aber ich h￶rte nicht mehr zu ... es war nur das, was er schon gesagt hatte.
Ich lie￟ sie am Haus aussteigen, verabschiedete mich und fuhr schnell Richtung Lascaux.
Dort angekommen ging ich hinein, aber setzte mich an der Tanzfl¦che hin ヨ ich dachte immer noch an das was Ismail mir erz¦hlte. Ich hasse es, wenn man ber jemand so negativ redet ohne ihn zu kennen und wei￟ wie es wirklich war. Ich lehnte mich zurck gegen die Wand und sehe in Menge tanzender Leute.
Wenn jeder Mensch so beeinflu￟bar w¦re, was w¦re dann? Gesprochenes Wort gilt als wahr, wenn dieser einen gewissen Grad an Vertrauen bei jemanden genie￟t ヨ schrecklich.
Ich sehe in die Weite und sehe Monique mit jemanden an einem Tisch sitzen, sie unterh¦lt sich mit einem トKerlモ und nimmt einen Schluck aus dem Longdrinkglas. Sie sieht zur Tischplatte und stellt das Glas hin, als wieder aufblickt sieht sie fast in meine Richtung.
Ich sehe zum Boden der Tanzfl¦che hinunter, wage es nicht in ihre Augen zusehen ヨ obwohl ich nichts schlechtes sagte habe ich doch ein schlechtes Gewissen vom Gespr¦ch im Auto.
Die Gedanken daran verschlechtern meine Laune immer negativer und nach einer halben Stunde des Nachdenkens ohne wirklich einen konzentrierten Gedanken fassen zu k￶nnen.
Schnellen Schrittes schwinge ich mich durch die tanzende Leute ヨ nur noch schnell nach Hause, schlafen und morgen bitte eine etwas bessere Laune.
Ich gehe hinaus und sehe in Richtung das Zauntor ヨ dort geht ein M¦dchen das Monique ¦hnlich sieht und durch die Erinnerung ansie l¦￟t mich wieder zu nachdenklich zu Boden blicken.
Stimmen hinter mir, die mich aus den Gedanken rei￟en.
トHast du die gesehen?モ sagt einer hinter mir.
Ein anderer gr￶hlt fast: トJa, absolut geil.モ
トDie machen wir uns klar!モ sagt ein weiterer.
Ich drehe meinen Kopf etwas zur Seite und einer geht an mir vorbei.
トLa￟t sie in Ruhe!モ sage ich bin berrascht deutlich ber die Worte, die in so einer Situation noch nie sagte und drehe meinen Rcken nerv￶s der Wand zugewandt.
トBist du bescheuert?モ fragt mich einer dieser, aber so als sei dies ein Ausspruch. Ich fasse es als Drohung auf und warte auf eine Reaktion der drei Ekelpaketen.
Der Gr￶￟te unter ihnen kommt auf mich zu. トHast du ein Problem?モ fragt er mich ¦rgerlich.
トNoch nicht!モ stotterte ich fast. Mein Puls schl¦gt im Hals. トIch habe dieses M¦dchen gern, deshalb m￶chte ich nicht, da￟ ihr sie verletzt!モ erwidere ich nerv￶s weiter.
トAch wir lassen ihn hier stehe. Was soll er schon machen?モ sagt er.
トIch werde euch aufhalten, wenn es sein mu￟!モ sage ich und halte meine Arme leicht angespannt, um mit den H¦nden ihn schnell packen und festhalten kann, wenn er sich pl￶tzlich zum Tor zu laufen vor hat.
トLos, la￟t uns beeilen!モ sagt er und dreht sich ruckartig links herum. Er stellt den rechten Fu￟ nach vorne und blitzschnell springe ich in seine Richtung. Meine Hand schnellt an seine rechte Schulter und packt zu, als mein rechter Fu￟ sein durchgestrecktes linkes Bein in die Knieh￶hle tritt und sein Bein beugt. Ich laufe ihn vorbei und verst¦rke seine Drehung nach links, weil meine rechte Hand seine Schulter herumrei￟t und er somit zu Boden strzt.
Ich laufe zwischen im und zwei auf der anderen Seite hindurch. Zum Tor rennend drehe noch einmal um und sehe sie dort stehen. Sie folgen mir nicht ... vorerst, das ᅵberraschungsmoment war auf meiner Seite ... wie wird es das n¦chste Mal enden? Hinter mir die Stra￟e f¦hrt ein Auto vorbei - ich gehe zgig zum Auto und steige ein, nach dem die Musik l¦uft fahre ich los.
Es wohl 6.00 Uhr morgens und noch recht dunkel. Als ich aus der Ortschaft heraus komme sehe ich kurz vor einer Eisenbahnbrcke ein Auto, was im Graben steht und gegen ein Baum geprallt zu sein schien.
Ich halte fnf Meter vor dem Auto an, steige aus und sehe es mir genauer an. Es ist ein Ford Ka und als ich hineinsehe schien es das M¦dchen von vorhin zu sein.
Die Fahrertr ist etwas verzogen und rei￟e ich die Tr mit aller Kraft auf. Ihr Kopf liegt seitlich auf dem Lenker, der Rcken h¦ngt durch teilweise auf den Oberschenkeln liegend und die Arme h¦ngen in den Fu￟raum hinunter, die leicht gebeugt sind, weil die H¦nde mit Rckseite auf der Fu￟matte sind. Es ist eine unbequeme K￶rperhaltung, so vermute ich sie ist bewu￟tlos. Ich lege meine H¦nde auf ihre Schultern, w¦hrend Zeige- und Mittelfinger der linken Hand ihren Kopf sttzt. Ich ziehe sie langsam an die Lehne und als ihr Kopf zurckfallen will ist mein rechter Arm dort und f¦ngt ihn indirekt auf.
Jetzt sehe ich es, sie ist es wirklich.
トHey, wach auf. Monique wach auf!モ sage ich einmal recht leise, weil sie mich nicht h￶ren soll, aber sie soll auch keinen Schaden nehmen und ich werde jedes Mal lauter, weil es notwendig ist, wenn ich ihr helfen will.
トMonique!モ schreie ich.
Ich habe beschlossen sie in meinem Auto zum Krankenhaus zu fahren. Ich mache ihren Sicherheitsgurt los, lege meinen linken Arm unter ihre Kniekehlen und rechte Hand f¦hrt zwischen ihrem Arm und Oberk￶rper nach hinten zu ihrem Rcken.
Etwas scheint unter der Motorhaube zu brennen, denn die Lackierung ver¦ndert sich an einer Stelle deutlich.
Ich packe sie schnell und hebe sie aus dem Sitz. Nach drei vier Schritten ber Gras h￶re ich ein Ger¦usch und drehe mich um ヨ eine Stichflamme kommt seitlich aus der Motorhaube heraus. Eine kleine Explosion und ich mache einen Sprung nach vorn. Nach vorne fallend, sie immer noch auf den Armen, l¦￟t meine linke Hand ihre Beine los, schnellt nach vorne und sttzt sich vom Boden ab ... ebenso der rechte Fu￟, mit dem ich einen sehr gro￟en und gedehnten Ausfallschritt mache. Meine rechte Hand ヨ an ihrer rechten Schulter - h¦lt sie und l¦￟t sie langsam weich ins Gras hinunter. Ich sehe ihr ins Gesicht, aber sie hat ihre Augen geschlossen und ist immer noch bewu￟tlos ヨ was mir im Moment irgendwie lieber ist, aber w¦re wenn sie eine schwere Gehirnerschtterung hat oder Gehirnblutung? Ich bekam Angst und rannte zur Beifahrertr, ￶ffne sie und gehe schnell zu ihr.
Ich sehe nerv￶s und angespannt auf sie herab. Wie friedlich sie dort liegt.
トHoffentlich mache ich jetzt nichts falsch!モ sage ich leise vor mich hin. K￶nnte ich mir so einen Fehler verzeihen?
Ich gehe rechts neben ihr in die Hocke und hebe sie vorsichtig hoch. Der rechte Arm unter ihre Kniekehlen der linke Arm legt sich um ihren Rcken. An der offenen Autotr angekommen lege ich sie vorsichtig auf den Sitz. Ich schlie￟e die Tr und steige auch ein. Ich verstelle ihren Sitz etwas nach hinten, damit sie w¦hrend der Fahrt nicht nach vorne kippt und dann schnalle ich sie an.
Ich drehe den Schlssel um und mache die Musik sehr leise bevor die CD den ersten Track abspielt, sonst schreckt sie noch ... naja, ich will nicht da￟ sie erf¦hrt da￟ ich ihr geholfen hab.
Schlie￟lich fahre ich langsam los.
Die Sonne blendet schon sehr bei der Fahrt, aber wir kommen beim Krankenhaus an und ich halte am Haupttor an. Ihre Tr aufgemacht hebe ich sie langsam vorsichtig aus dem Sitz und gehe mit ihr im Arm zur Tr ヨ mit Zeige- und Mittelfinger der rechten Hand welche sich unter ihren Kniekehlen zum Trgriff strecken um sie aufzuziehen ... ich ziehe sie auf und schlendere hinein.
トHallo?モ rufe ich zweimal. トHallo?モ
Nach vielleicht 15-20 Sekunden kommen mehre Leute in wei￟en Kitteln.
トWas ist passiert?モ fragt einer, offenbar der Leiter dieser Notmannschaft.
トSie hatte einen Unfall gehabtund ist seit ca. 6.10 Uhr sch¦tzte ich bewu￟tlos.モ erwidere ich.
トKennst du sie? Bist du ein Freund? Wie ist es passiert?モ spricht er weiter w¦hrend er sie untersucht.
トSie hei￟t Monique,aber ich kenne ihren Nachnahmen nicht. Ich habe ihr Auto am Stra￟enrand entdeckt und sie rausgeholt.モ sage ich.
トSind sie verrckt?モ meckert er sicht ver¦rgert.
トWa...as, wieso....?モ frage ich stotternd und verunsichert.
トWas ist wenn sie einen Bruch im Rckenwirbel h¦tte? Dann w¦ren sie verantwortlich!モ Schreit er.
トDas Auto brannte und als ich sie aus dem Auto heraus geholt hatte ist es explodiert.モ schrei ich zurck. トIch gebe zu ich habe so gut wie keine Ahnung mehr von erste Hilfe, wahrscheinlich wrde ich die ᄡStabile Seitenlage` nicht mehr hinbekommen ... aber ich habe was getan und sie beschuldigen mich, aber scheinen ihr nicht helfen zu k￶nnen! Tun endlich was!モ
トKennst du Bekannte von ihr,die wir anrufen k￶nnen?モ fragt eine Krankenschwester deutlich freundlicher.
トIch wei￟ wo ihre Mutter wohnt und k￶nnte ihr bescheid geben.モ sage ich und gehe Richtung Ausgang.
トOkay, wie versuchen sie wach zu bekommen.モ sagt sie.
Ich fahre los und komme schlie￟lich zu dem Haus, wo dieser Name steht. Es ist ein sehr seltsamer Name und fast unaussprechlich ...jedenfalls fr mich unmerklich und versuche es auch. Ich bet¦tige die Klingel und warte. Ich drcke nach ca.20 Sekunden erneut die Klingel und dann ￶ffnet jemand die Tr, mit einer Kette die nur einen Spalt erm￶glicht. Sie hat die Augen von Monique und sieht mich etwas ver¦ngstigt an.
トWas wollen sie so frh von mir?モ fragt sie ¦rgerlich.
トMonique hat einen Autounfall gehabt.モ beginne ich und pl￶tzlich werden ihre Augen deutlich wacher und konzentrierter.
トIst ihr was passiert?モ fragt sie sehr besorgt.
トEs scheint nicht schlimm zu sein, aber sie ist bewu￟tlos. Ich habe sie ins Krankenhaus gebracht.モ erz¦hle ich weiter.
Sie schmei￟t die Tr zu und das Ger¦usch der Kette l¦￟t vermuten, da￟ sie die Tr ￶ffnet und schon geht sie auf.
トKomm rein und setz dich!モ sagt sie fast im Befehlton und ich setze mich im Flur auf einen Stuhl. Sie ist im Bademantel bekleidet, das merke ich jetzt erst.
トIch ziehe mich an und dann m￶chte ich, da￟ du mich zu ihr hinf¦hrst.モ sagt sie und ich nicke.
トOk.モ sage ich.
Sie verschwindet in einem Zimmer und ich h￶re fast nichs, nur schlrfende Ger¦usche dessen wie es klingt wenn jemand in eine Hose schlpft oder ᅣhnliches.
Dann kommt sie heraus und wir gehen zum Auto ヨ schlie￟lich fahren wir los.
トWoher kennst du Monique eigentlich?モ fragt sie.
トIch glaube Ismail haben sie schon gesehen? Er hat sie doch schon mal besucht. Er schw¦rmt von ihr.モ erz¦hle ich ihr. Und log sie eigentlich an, weil seine Schw¦rmerei ja vorbei zu sein scheint, nachdem ein Freund von ihm erz¦hlte, was fr ein Leben sie angeblich gefhrt hatte. Aber ich glaube er liebt sie immer noch.
Als wir ankommen steigt sie aus, w¦hrend ich im Auto bleibe.
トKommst du nicht mit?モ fragt sie.
トNein, lieber nicht. Ich m￶chte nicht, da￟ sie wei￟ da￟ ich sie aus dem Auto geholt habe.モ sage ich leise und leicht anihr vorbeisehend.
トNa gut, jedenfalls, vielen Dank!モ sagt sie und schttelt meine Hand.
Ich l¦chele verlegen kurz darauf fahre ich los.
Als ich zuhause binlege ich mich sofort schlafen um mich zu erholen.

Gegen 14.30 stand ich auf und ordne grob meine, helfe mit Wasser nach und ziehe meine Joggingsachen an. Dann lief ich los und sehe mir die Landschaft an, die Tiere und atme die frische Luft ein, eine hohe Luftfeuchtigkeit hat und es scheint auch vielleicht bald zu regnen. Auf den letzten 100 Metern laufe ich immer schneller und die zweite H¦lfte sprinnte ich so schnell es meine Kraftreserven es zulassen. Schlie￟lich gehe ich in Richtung Fritz um Zwischenstation zu machen, etwas Zeitung lesen, meine Tasse warme Milch mit Honig und danach wieder zurck zu joggen.

Einige Monate vergingen. Ismail hatte dieses Gercht ber Monique berwunden und ihr eine rote Rose geschenkt. Er hatte sie angesprochen und gefragt, ob sie ihn mag und mit ihn gehen wrde. Sie hatte ihm einen Korb gegeben und er war sehr entt¦uscht. Er fhlte sich get¦uscht von ihr und sagte viele schreckliche Dinge ber sie, die ich mir anh￶ren mu￟te. Ich war auch entt¦uscht, aber darber, da￟ er ihre Entscheidung als Dummheit darlegte. Ich sagte ihm, da￟ es ihre Entscheidung ist und nicht deine. Wenn sie dich nicht liebt, wieso soll sie dann mit dir ᄡgehen`? Sein Bruder fragte, wieso
ich Monique verteidigen wrde und ich sagte, da￟ ich ihre Entscheidung akzeptiere. Ich habe sie sehr gern, vielleicht liebe ich sie sogar. Also wenn sie mich fragen wrde ob ich mit ihr ᄡgehen` wrde ... ich wrde mich nicht verweigern. Wieso auch, sie wundersch￶n ... ich liebe es wie sie l¦chelt und auch ihre Augen ... ihre ganze Art.

Nach etwas mehr vier Monaten binich wieder in Dannenberg und jogge so gegen 9 Uhr 30 meine Strecke. Nach einer guten halben Stunde und einenSprint komme v￶llig au￟er Puste ins Fritz hinein.
トHey, was schnaufst du denn so?モ fragt Moniques Schwester.
トWe... wenn man ... joggt und ... zum Schlu￟ die letzten Reserven zum Sprint nutzt... dann ist es eben anstrengend.モ ¦chzte ich.
ヨ eigentlich hoffte ich aber wie die letzten Male Monique zu sehen, seit dem Unfall sah ich sie nicht mehr, doch eigentlich war es eh nur Zufall, oder vielleicht doch mal ... Glck? Jetzt war ich na￟ und fhlte langsam wie die K¦lte an meine Haut kam, ein ziemlich unangenehmes Gefhl ... Der Himmel ist immer noch sehr dunkel und es sieht nicht so aus, als wrde es bald aufh￶ren zu regnen, auch wenn es gerade nur sehr leicht rieselt.
Jedenfalls setzte ich mich nicht ans Fenster, sondern in den langen Gang, wo an der einen Wand ein Frhstcksbuffet aufgebaut ist und auf der anderen Seite eine gepolsterte mehrere Meter lange Bank stand, worauf ich jetzt sa￟ und die Zeitung ausbreitete. Ich wartete w¦hrend ich den ersten Artikel las auf die Bedienung, damit ich meine Milch mit Honig bestellen konnte.

Dann kam die Schwester von Monique, ich wei￟ nicht wie sie hei￟t, aber ich m￶chte ja nur mein gewohntes Getr¦nk.
トNa, wieder deine Milch mit Honig?モ fragt sie freundlich.
トJa, gern ヨ danke.モ antworte ich leicht l¦chelnd.
Jetzt mu￟ ich kurz an Monique denken, weil ich ihre Schwester gesehen habe? Ist schon seltsam welche Mechanismen oder Eselsbrcken der Kopf im Laufe der Jahre aufbaut. Etwas hat mit einer Person zu tun die man gern hat und schon denkt man an diese. Ein Glck oder Fluch? Ich las weiter und dann kam eine andere Bedienung die mir das aufw¦rmende Getr¦nk brachte.
トBitte sch￶n!モ sagt sie und ich erwidere freundlich, aber recht leise: トDanke.モ
Dann richtete ich meine Augen konzentriert auf die gro￟e Tasse voller Milch und rhrte den Honig hinein. Der Blick folgte den Schlieren des Honigs an der Oberfl¦che des Honigs, w¦hrend Gedanken durch den Kopf gehen. Die H¦nde legen sich w¦rmend links und rechts an die Tasse, sch￶n warm denke ich und hob sie an ... nahm einen kleinen vorsichtigen Schluck der hei￟en Milch.
Ich las die Zeitung in ungewohnter Ruhe, hier ist sonst manchmal deutlich mehr los ヨ sch￶ne angenehme Ruhe.

Als ich die Zeitung fertiggelesen hatte, nahm ich die Tasse zwischen meine H¦nde und drehte meinen Blick zum Fenster, welches sieben oder acht gro￟e Schritte entfernt ist. Es regnete immer noch und war sehr dunkel, obwohl schon nach 10 Uhr morgens. Ein trauriger Tag heute dachte ich, aber wohl nicht nur fr mich ヨ egal.
Schritte kommen n¦her, werden lauter und als die Person fast an meinem Tisch scheint werde ich aus der versunkenen Nachdenklichkeit entlassen. Ich sehe in die Richtung des Ger¦uschs ...
ト... hallo.モ erklingt es.
Monique geht mit einem kleinen L¦cheln an mir vorbei, aber es hat irgendetwas an sich das sie zu bedrcken scheint.
トHallo ...モ erwidere ich freundlich, mit kurzem Blick von der Seite in ihre Augen. Sie scheint traurig zu sein, nur wieso?
Sie setzt sich genau auf den Platz, das vor dem Fenster steht zu dem ich gesehen und das freundlose Treiben da drau￟en beobachtet hatte. Jetzt wartet sie und sieht nach drau￟en, ihr Blick ist starr und nachdenklich.
Ich sehe schwach ihr Spiegelbild im Fenster und berlege, wie ich iher helfen kann.
Wieder kommen Schritte n¦her und ich drehe mich um in die entgegengesetzte Richtung ヨ ihre Schwester kommt und geht an meinem Tisch vorbei.
Ich folge ihren Weg zu Monique und sie kreuzt fr einen Moment den m￶glichen Blick zu ihr. Monique sieht immer noch nach drau￟en und als ihre Schwester an ihrem Tisch steht, dreht sie sich um ヨ kurz blicken ihre Augen zu mir, hielten scheinbar einen Bruchteil einer Sekunde an meinen fest. Ich drehte mich nerv￶s um und fhlte mich ertappt, wobei eigentlich? Ich sah auf die Zeitung, tat zu lesen ohne dieses zu tun, sondern fragte mich トWas ist los mit ihr? Sie sieht so traurig aus.モ
トNa Monique, was m￶chtest du?モ fragt ihre Schwester.
Nachdenkliche Pause. トWas trinkt er?モ fragt Monique und guckt zu mir rber.
トMilch mit Honig.モ kriegt sie als Antwort und ich drehe mich um zu ihr. Fr einen Moment unterbricht ihre recht ernste Minik dem eines L¦chelns.
トDas probiere ich auch mal!モ sagt sie.
Ich mu￟ nerv￶s grinsen.
トGetrunken.モ sage ich recht leise immer noch mit Blick zu ihr. Ich drehe mich wieder zur Zeitung und rede noch leiser mit mir: トEs ist ja schon keine Milch mehr in der Tasse. ... also trinke ich nicht mehr.モ
Ich lehne mich noch mal zurck und die Polsterung entspannt meine Halswirbel, mein Kopf liegt fast im Nacken ヨ sehr entspannend.
Ich stecke eine Hand in die Tasche der Jogginghose und hole die 4 Euro heraus ... lege sie auf den Tisch.
Ich w¦re gern noch l¦nger hier, aber sie macht mich nerv￶s und innerlich immer unruhiger ヨ das Geld wieder in der Hand stehe ich auf ... um den Tisch herum. Ich hebe kurz einmal winkend die Hand zu Monique und drehe mich entgegengesetzte Richtung zur Kasse.
トWarte mal!モ sagt Monique pl￶tzlich, der Stuhl schabt unsanft am Boden entlang und quietscht laut. Ich drehe mich um.
トKann ich mich ein bi￟chen mit dir reden?モ fragt sie und schaut mich an.
トᅣh, ich?モ frage ich nerv￶s und mu￟te verlegen grinsen, weil es offensichtlich ist denn sie sieht mir in die Augen. Ich schweige fr 4, 5 Sekunden - ein Gefhl von kribbelnder G¦nsehaut legt sich an meine Haut auf dem Rcken und den Hals ... die Arme. Was will sie von mir frage ich mich.
Sie kam n¦her auf mich zu, l¦chelte pl￶tzlich so freundlich und s￟ da￟ ich leicht seitlich zu Boden sah ... immer noch grinsens.
トJa, ich m￶chte nur ein wenig reden.モ sagt sie. トBrauche einen Gespr¦chspartner!モ
Ich hob den Blick und berlegte w¦hrend ich in ihre Augen sah, ich grinste immer noch verlegen ... aber langsam nahm ihr freundliches L¦cheln etwas von mir und das zwanghafte Grinsen formte sich zum L¦cheln.
トNur wenn du m￶chtest!モ fgt sie hinzu und schien etwas verwirrt zu werden.
トSehr gern.モ sagte ich leise und sah knapp an ihren sch￶nen Haaren vorbei zu dem Tisch an dem sie gesessen hatte.
Sie drehte sich zur Richtung des Tisches und wir gingen zu diesen. Zuerst nahm sie platz auf den Stuhl am Fenster, ich an der anderen Seite des Tisches, aber nicht am Fenster. Sie schaute mich an, ich eigentlich nur eher flchtig ... auf der Flucht eben und nerv￶s.
トIst was mit dir?モ fragt sie.
Ich sah sie nicht einemal zwei Sekunden an und blickte dann auf die h￶lzerne Tischplatte. Das Grinsen nicht verkneifen k￶nnend sagte ich: トNur nerv￶s, vor ... nichts.モ
トVor nichts ...モ Sie dachte nach und sagte: トBin ich nichts?モ - ich sah zu ihr auf und l¦chelte.
トMit dem Nichts meine ich die Gefahr. Sie ist nicht da, dennoch bin ich nerv￶s ... vor ...モ ich wendete den Blick zum Fenster und sah nach drau￟en. ト... vor der sch￶nen Frau die mit mir am Tisch sitzt, der wundersch￶nen Frau.モ
トJetzt machst du mich aber nerv￶s!モ begann sie und ich drehte den Kopf zu ihr, sah in ihre wundersch￶nen Augen. トBist du gerade am Flirten mit mir?モ - sie l¦chelte.
トᅣh, nein ... das wrde ich nie wagen. Ich war nur ehrlich. Das wollte ich nie ... ich ...モ stammelte ich.
Ihre Schwester kommt an den Tisch und stellt die Tasse mit Honigmilch zu Monique. トHier deine Milch mit Honig. Na, flirtest du jetzt ... hier Schwesterherz?モ
トDas ist noch nicht so ganz klargestellt!モ erwidert sie scherzhaft mit grimmigem Blick und kommt scheinbar drohend mit ihrem Kopf n¦her an meinen, als wolle sie was flstern.
Ihre Schwester lachte leise und ging wieder ihrer Arbeit nach.
トWolltest nie?モ hakte Monique nach. トWar das eine Lge?モ sie zog das Wort トLgeモ in die L¦nge.
Das ... ich ...モ ich dachte nach. トWenn ich dir sagen wrde da￟ es zwei Arten vom Wollen gibt, w¦re es dann eine Lge, wenn man beide Arten fr sich als wahr glaubt, aber dem anderen nur die eine Art sagt?モ fragte ich ohne zu glauben, da￟ eine echte Reaktion kommt.
トWie meinst du das?モ fragt sie zurck.
Noch dachte ich kurz nach und sprach dann: トDas Wollen in dem Ma￟e etwas zu wollen, oder eben etwas nicht tun wollen in Bezug auch nicht wagen aus Respekt. ᅣh ..., jetzt komme ich selber durcheinander, ich ...モ
トIch glaube ich verstehe dich wie du es meinst ...モ antwortet sie. トJa ich glaube es ist eine Lge, vielleicht eine halbe Lge, wenn auch nicht eine schlimme, in diesem Fall ヨ aber du hast es ja auch gleich richtiggestellt. Also du wrdest es gerne, aber du wagst es nicht mit mir zu flirten.モ Sie lachte leise und fr einem Moment fiel mir ein, da￟ sie wieder ganz anders aussieht als vorhin ヨ sie ist viel sch￶ner, weil sie jetzt l¦chelt und lacht ... ihre Traurigkeit scheint fort zu sein.
Ich sah immer noch in ihr Gesicht und mir war warm ... mein Herz schl¦gt schneller aber ich merke jeden Schlag als so konzentriert, als sei es Zeitlupe ヨ w¦re ihr Ausdruck immer so ... es w¦re mein Paradies, k￶nnte ich sie immer so sehn. Ich begann fast zu starren.
トWas denkst du?モ fragt sie und neigt ihren Kopf wie ein Hund, aber ganz leicht.
Ich blinzelte und merkte wie trocken meine Augenlider waren. トIch mag dein L¦cheln und deine Augen ... ich liebe es.モ Sagte ich, doch am Ende nur noch flsternd. Wieder sah ich aus dem Fenster und dachte nach. トTut mir leid wenn ich dich so angestarrt...モ
Sie lacht leise, aber h￶rbar und jetzt mu￟ ich etwas l¦cheln ヨ es war kein L¦cheln von Scham oder Verlegenheit, sondern angenehm ... Ausdruck von stiller Freunde? Wenn auch still so zeigte ich es dennoch. Es schien sie nicht gest￶rt zu haben.
トSag mal,モ beginnt sie: トm￶chtest du mich etwas fragen?モ
トSicher.モ flstere ich.
トDann mal los!モ fordert sie l¦chelnd.
トVieles und nichts, fragen und sagen ...モ Begann ich und dachte kurz nach. Sie sah vorhin so traurig aus, soll ich sie wirklich fragen warum? Wahrscheinlich wrde ihre Laune wieder schlechter werden, weil sie sich daran erinnern wird ... weil ich sie dies betreffend gefragt h¦tte. Aber was w¦re, wenn ich ihr helfen k￶nnte?
Sie kommt meiner Frage zuvor: トWorber denkst du nach?モ
Dann begann ich leise: ト... eine Frage die ich mich vorhin gestellt habe als ich dich hier sitzen sah ... ich wei￟ nich ob ich sie dir wirklich stellen sollte.モ
Ihr Blick verlor die Freunde von vor wenigen Sekunden und wurde sehr nachdenklich. トStelle sie mir!モ sagte sie ohne eine wirkliche Regung von Interesse.
トWieso warst und bist du so traurig und in Gedanken versunken?モ frage ich sie mit leiser aber klarer Stimme.
Pl￶tzlich sieht sie mich an ... fragend, oder eine zu stellen.
Ich hatte mich zu weit vorgewagt.
トIch h¦tte diese Frage nicht stellen sollen. Es war sch￶n mit dir ...モ
Ihre Augen treffen meine wie ein Windhauch, bei dem man fast blinzeln wrde. Ich glaube es nicht. Es traf einen Nerv in meinem Kopf ... und ich merkte da￟ ich mich wehren mu￟, aber ich verlor und wandte meinen Blick von ihr ab und k¦mpfte gegen die Tr¦nen an. Ich schlo￟ kurz meine Augen, um den Anfang der Tr¦nen ber die Aug¦pfel zu verteilen.
ト...zu reden und traurig ... , aber wir sollten es beenden.モ sagte ich und stand auf, aber ich sah sie nicht an ヨ ich hatte verloren ... den Kampf, eine Tr¦ne hatte sich eine Spur gebahnt und sie auf der Wange hinterlassen.
Ich glaubte ihren Blick auf meinen Rcken zu fhlen, aber ich wollte nicht in ihre Augen schauen ... jetzt nicht mit meiner Trauer ber ihre Traurigkeit.
Dann fuhr ich weiter fort: トIch hoffe die Traurigkeit wird dich verlassen und ich sehe dein sch￶nes L¦cheln wieder. Bis hoffentlich n¦chstes Mal.モ
Kleine Pause ... dann machte ich meine ersten zwei Schritte.
トHey ...モ begann sie leise: トHonigmilchtrinker!モ Ich blieb kurz stehen. トEs war sch￶n mit dir gelacht zu haben ...モ Pause - ich wartete keine Abschiedsworte ab, aber ich empfand ihre Worte als Geschenk.
トDank. Ich fand es auch sch￶n.モ sage ich. トTsch￟.モ
Ihre Schwester kommt mir entgegen und unsere Augen treffen sich, hat sie es bemerkt? Konnte man es noch sehen?
トTsch￟.モ sagte sie l¦chelnd, aber fr einen Augenblick sah sie nicht in meine Augen ... etwas tiefer auf H￶he meiner Wangen vielleicht?
Oh, ich mu￟ schnell weg hier ...
ト... auch deine Anteilnahme an meine Traurigkeit. Danke.モ sagte sie noch ... fr 4-5 Sekunden bleibe ich stehen und drehe meinen Kopf zur Seite, aber nicht so weit da￟ ich mein Gesicht zeige. Ich hebe meine Hand leicht zum Gru￟ und gehe langsam los, um eine Ecke herum Richtung Kasse und warte auf jemand der kassiert. Drau￟en f¦ngt die Sonne zu scheinen und wird doch noch ein トsch￶nerモ Tag und ich bemerke wie eine ¦ltere Frau durch die Eingangstr herein kommt. Sie sieht mich kurz an ... mit ihren dunklen Augen und geht an mir vorbei. Fast unscheinbar sagt sie: トDanke!モ
Ich drehe mich erschrocken zu ihr in ihre Gehrichtung um, jetzt f¦llt es mir ein ... sie ist die Mutter von Monique. Mir wird langsam der Kopf zu hei￟ und die Angst macht sich breit ヨ still bleibe ich an der Stelle stehen. Was mache ich jetzt, wird es Monique jetzt erfahren? Erfahren wird, da￟ ich ihre Mutter informierte und vielleicht Neugier in ihr erwecke ... Neugier auf das was in der Nacht passierte, als sie den Unfall hatte?
Sie geht um die Ecke und dann in Moniques Richtung. Meine Ungeduld siegt und ich will gerade die vier Euro auf die Theke legen, da kommt Moniques Schwester aus der Kchentr zur Kasse.
トEine Milch mit Honig?モ fragt sie und ich nicke.
トMacht drei Euro zehn!モ sagt sie.
Ich reiche ihr die vier Euro und dann kramt sie im Portemonae, sie whlt scheinbar ohne wirklich zu suchen. Als Monique um die Ecke kommt und gut sieben Meter von mir entfernt zu mir sieht.
トSie wei￟ es ...モ sage ich sehr leise und jetzt kam erneut eine Tr¦ne, die ber die Wange lief... da sage ich schnell: トStimmt so, tsch￟!モ - schnell gehe ich durch die Ausgangstr.
トHey, warte!モ sagt Monique ziemlich laut, einige drehen sich zu ihrem ausgeworfenem Ruf um.
Ich lief schnell die Auffahrt des Supermarktes herunter.
トWarte doch ...!モ schreit sie.
Ich sehe Ismail und Ibo, wie sie an ihrer Haustr stehen, aber Ismail ist mit dem Rcken zu mir und sieht mich also nicht. Als er sich nach dem Schrei umdreht, da bin ich schon durch die eine Ecke vom Haus verborgen und bin froh, da￟ er mich nicht sah ヨ doch Ibo wird es ihm erz¦hlen ... wahrscheinlich.
So schnell es geht laufe ich zu dem Rodelberg, der vielleicht zwei Kilometer entfernt ist und mein Herz schl¦gt vor lauter Anstrengung schon im Hals ヨ die Augen kurz fest zugekniffen nehme ich mir den Willen und laufe so schnell es geht den Rodelberg hoch. Fu￟ fr Fu￟ stemme ich kraftvoll ins Gras und manche kleine versandete Kuhle l¦￟t mich wanken, aber ich bleibe nicht stehen.
Oben angekommen lege ich mich mit dem Bauch nach unten ins weiche frische Gras ... die Arme lege ich angewinkelt bereinander auf H￶he der Stirn und lege meinen Kopf seitlich auf den Unterarm. Ich schlie￟e meine Augen und schnaufe wie ein Trottel, der wohl auch bin.
Den Atem halte ich zwischendurch an, halte die Luft im Magen um dann entspannter auszuatmen. Entspannung macht sich in meinem K￶rper breit und langsam bilden Bilder in meinen Gedanken ヨ ich bin so mde und die Sonne w¦rmt mein schwarzer Trainingsanzug ... es ist warm, wundersch￶n warm und werde immer tr¦ger in dem Wunsch dagegen anzuk¦mpfen ... ich schlafe ein.

Ich wache auf und es ist wieder etwas khler geworden, der Wind bl¦st durch meine teils abstehenden Haare. Ich setze mich hin und sehe zum See hinunter. Dann sehe ich ber die Baumkronen in das sch￶ne Blau des Himmels und bemerke einen Schatten ganz links au￟en im Augenwinkel ヨ ich drehe langsam meinen Kopf dorthin.

トHallo Honigmilchtrinker!モ erklingt es wieder.
Es war Monique und neben ihr ihre Mutter.
トHallo.モ sagt sie.

トWieso bist du auf einmal so schnell weggelaufen?モ fragt Monique.
トFreude und Schmerz, aber auch Angst.モ sagte ich leise. トZu viele Gedanken auf einmal.モ
トAngst wovor?モ fragt sie weiter.
トAngst vor nichts...モ erwidere ich. トVielleicht Angst vor etwas das mir in seiner Tiefe fremd ist.モ
Ihre Mutter: トWieso hast du mir nicht deinen Namen gesagt?モ
Monique schaut sie an und nickt: トJa, wieso sagst du deinen Namen nicht, meinen kennst du ja schon, oder?モ
Ich drehe mich wieder zu dem See um: トJa, Monique ... ist ein Name fr jemand der genauso ist.モ
ト... wundersch￶n.モ flster ich sehr leise.
Eine kleine Pause.
トJens hei￟e ich, aber sind Namen wichtig? Deinen Nachnamen habe ich auch schon zwei dreimal geh￶rt, aber wieder vergessen ... irgendwie ein schwieriger Name.モ
Ich h￶re Lachen und mu￟ grinsen.
トMein Nachname ist nicht so schwer zu merken ... deshalb sage ich es auch lieber nicht.モ fuhr ich fort.
トWarum das denn?モ fragen beide gleichzeitig und ich mu￟te kurz lachen.
トWeil ich Mensch bin der mit zu schneller Ver¦nderung nicht so leicht zurecht kommt.モ erwidere ich.
トVerstehe ich nicht!モ sagt ihre Mutter.
トWenn ich jetzt meinen Nachname offenbare, was wrdet ihr tun? Bis zu einem gewissen Punkt ist mir Ruhe sehr wichtig ... so ist es fast 100 % ganzes Leben gewesen.モ
Monique: トAber du gehst doch zum Beispiel ins Lascaux und tanzt wie ein Irrer!モ - sie lacht.
トWie ein irrer?モ ich lachte seltsam gel￶st, wieso nur? トStimmt, aber mal eine andere Frage: Wie alt sch¦tzt du mich?モ frage ich sie.
Sie kam herunter von der kleinen Erhebung die hinter war und wo sie mit ihrer Mutter gesessen hatte. Sich vor mir hinstellend sah sie mich an und lange dachte sie nach ... vielleicht weil sie ber meine Frage berrascht war?
Ihre Mutter stellte sich neben sie und sagte: トEr ist niemals ¦lter als 22 oder 23!モ
Ich lachte und legte mich zurck ins Gras hinter mir.
トWrde ich auch sch¦tzen.モ sagte Monique.
トSoll ich euch mal erz¦hlen, wie ich Probleme hatte ins Lascaux zu kommen?モ begann ich und die Beiden schauen mich verwundert an.
トIch hatte mich mal wieder rasiert, seid l¦ngeren und nicht viele H¦rchen waren in meinem Gesicht. Die Kassiererin wollte meinen Personalauswei￟ sehen. Ich glaubte meinen Ohren nicht zu trauen und sagte ich schon achtzehn Jahre alt, dennoch behaarte sie darauf den Personalauswei￟ zu sehen. Ich schob nach ... ich bin sogar schon drei￟ig ...! Ich glaube es immer noch nicht so richtig.モ
Ich lege mich wieder mit dem Rcken ins Gras zurck und sehe in den Himmel.
トWas ich gerne wissen m￶chte, warum ihr mir gefolgt seid.モ sage ich leise.
Kleine Pause.
トMeine Mutter sagte mir, als sie dich im Fritz sah, da￟ du sie informiert hattest, als ich den Unfall hatte. Jetzt wrde ich gerne wissen, woher du es gewu￟t hattest. Hast du mir das Leben gerettet oder bist du eine m¦nnliche Krankenschwester?モ sagte sie und ich erschrecke als sie direkt vor mir steht und auf mich herunter sieht. Die Sonne ist sehr hell und auf H￶he der Schultern ... es blendet sehr zu hier hoch zuschauen.
トIch habe dich aus dem Auto geholt und ins Krankenhaus gefahren.モ Mir macht es Angst. トSagt nicht da￟ ich dein Leben gerettet habe, auch wenn es stimmen sollte in dem einem oder anderem Sinn. Und da￟ ich es getan habe und auch immer wieder tun wrde, also warum ... den Grund kennst du schon.モ
トDu sagtest mir du macht mein L¦cheln und die Augen ... du liebst es.モ sagte sie rekapitulierend und sah mich an. Ich nicke ihr zu.
Ich stehe auf und gehe an den Hang, w¦hrend ich zum See hinunter sehe beginne ich: トBitte sag niemanden etwas davon, ich mag diese Art von Aufmerksamkeit nicht und gehe ihr wenn m￶glich aus den Weg.モ
Kleine Pause, jeder denkt nach.
ト... so, ich gehe...モ beginne ich und drehe mich um ヨ Monique steht ein Meter vor mir. ト... jetzt ... li...ieber los.モ
Sie kommt noch etwas an mich heran. トIch wrde dich gern als Dank umarmen. Darf ich?モ
トDas wrde mich sehr freuen, aber ... gleichzeitig will ich ...モ sagte ich und sie unterbrach meiner Worte.
Sie umarmte mich, legte ihren Kopf links neben meinen ... aber etwas darunter. Ihre Wangen streichen neben meinen Mundwinkeln.
トDu bist schon seltsam mein lieber Jens.モ sagt sie. トSag doch was du dir wnscht und nicht was du willst ...! Jedenfalls danke ich dir, da￟ du mich vor Schaden bewahrt hast. Vielen Dank!モ
Sie gab mir einen trockenen Ku￟ an den Hals. Ihre Lippen waren so zart und weich, da￟ es kitzelte aber schnell breitete sich W¦rme aus.
Meine Arme legten sich leicht um sie und ich fhrte mein Lippen an ihr Ohr ... flstere leise: ト ... es ist sch￶n mit dir hier zu stehn ... und doch ... ich habe Angst ...モ
ト... vor nichts?モ fragt sie leise.
Wir standen beide dort den anderen im Arm und geno￟ es, die Zweisamkeit und die Stille.
Ich fhle mich wohl wie ein Vogel, der in den H¦nden eines Menschen ist ヨ auf der einen Hand steht man und die andere ist vorsichtig ber dem Kopf und den K￶rper, so da￟ man nicht fliehen kann. Das Herz schl¦gt so schnell, als ob man au￟er Puste ist und doch ... es ist angenehme W¦rme um einem, aber auch die Furcht verschlungen zu werden ... sich zu verlieren.
Dann flstert sie zu mir: トIch m￶chte, da￟ wir Freunde werden und auch, da￟ wir uns immer alles erz¦hlen. Ich kenne dich nicht, aber wenn ich mit dir rede und dich sehe, fhle ich mich vollkommen anders.モ sagt sie.
トWie meinst du das?モ frage ich leise.
トDu bringst mich zum Lachen und Nachdenken, ich sehe keinerlei Zwang anders zu sein. Du scheinst mich zu akzeptieren wie ich bin. Du tust vieles ohne was zu fordern. Ich mag dich irgendwie.モ sagte sie und ich freute mich sehr ber ihre Worte.
トWenn du nichts dagegen, dann la￟ uns so tun als wrden wir miteinander gehen. Dann baggern mich nicht soviele Jungs an.モ fuhr sie fort und ich lie￟ sie los ... schrecke zurck und setze mich wegen weicher Kniee ins Gras.
Sie sieht mir nach und setzt sich vor mich hin ... sieht mich fragend an und l¦chelt.
トWei￟t du was mir Ismail antwortete als ich ihn fragte, was er tun wrde wenner mich mit dir flirten sehen wrde?モ fragte ich und schob auch gleich die Antwort nach. トEr w¦r so gekr¦nkt, da￟ er sofort herausgehen wrde und mich nicht mehr sehen wollen wrde.モ
Sie sah mich etwas ernster an und dachte nach.
Ich begann: トAber ich habe dich viel zu gern, als da￟ ich ablehnen wrde ...モ sie sah pl￶tzlich sehr gerhrt aus ... ihre Augen schienen zu leuchten.
ト... und schlie￟lich hat er ja auch eine kleine Strafe, da￟ er sich so schlecht benommen hat. Aber eine Frage habe ich doch noch an dich.モ sagte ich.
トJa? Was willst du wissen?モ fragt sie mit einem glcklichen L¦cheln.
トWie t¦uschen wir den anderen vor, da￟ wir zusammen gehen? H¦ndchen halten ist ja zuwenig.モ sage ich leise.
Sie kam pl￶tzlich n¦her an mich heran und sagte leise mit leuchtenden Augen: トWir kssen uns!モ
Ich lehne mich weiter zurck um ihr auszuweichen, aber sie kommt n¦hr als ich im Gras liege und mein Kopf nicht weiter zurck geht.
Sie l¦chelt so wundersch￶n und sagt leise: トWei￟t du, seit dem Tag mit den Spiegeleiern, als wir zum ersten zusammen lachten ... in diesem Moment fhlte ich mich zum ersten Mal ... Ich wei￟ nicht, irgendwie frei ... frei von Zw¦ngen jemanden zu gefallen ... es war das Sch￶nste seit langen, Lachen ber eine allt¦gliche Sache und nicht ber einen vorgefertigten Witz.モ
Sie hielt kurz inne,schien nachzudenken und dann n¦her an mich heran. Ihr Mund kurz vor meiner Wange.
トIch habe noch nie so gefhlt. Ich glaube ich liebe dich auch!モ flstert sie mir zum Ohr hin und strich dann einmal ihre Lippen ber meine Wange ... sie legte sich neben mich, ihren Kopf auf meine Linke Brust und ihre linke Hand strich ber meine rechte Brust. Ich legte meine rechte Hand auf ihren Unterarm, strich diesen langsam und geno￟ ihre N¦he ヨ ich war glcklich.

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